Weihnachtsbier

Sauber aufgereiht: Ein kleiner Teil des BiermenĂŒs

Sauber aufgereiht: Ein kleiner Teil des BiermenĂŒs

Das Jahresende naht mit schnellen Schritten — das heißt fĂŒr uns: Es gibt Weihnachtsbier! Seit Anfang November gibt es diese BierspezialitĂ€t in den GeschĂ€ften, und wir haben uns auch mit den unserer Meinung nach besten Bieren eingedeckt. DarĂŒber hinaus fand vergangenen Sonntag das „Weihnachtsbierprobieren” (juleĂžlsmaking) im Cardinal statt. Über 70 verschiedene Weihnachtsbiere aus dem In- und Ausland standen gegen einen Eintrittspreis von 600 Kronen zum Probieren bereit. Dazu gab es pinnekjĂžtt (gepökelte Lammrippen) und ribbe (Schweinerippe) — typisch norwegisches Weihnachtsessen also. Wir schafften es, rund dreißig verschiedene Biere zu probieren. Besonders gut haben uns folgende gefallen — solltet ihr im gut sortierten GetrĂ€nkehĂ€ndler eures Vertrauens darĂŒber stolpern, einfach mal zugreifen:

Bin gespannt, ob diese Biere in Deutschland irgendwo zu bekommen sind. Ansonsten gibt es ja auch immer noch die Möglichkeit, Weihnachtsbier selbst zu brauen 🙂 — davon haben wir natĂŒrlich ausgiebig Gebrauch gemacht, zwei verschiedene Biere, rund 85 Liter, lagern im Keller und warten auf freie ZapfhĂ€hne und durstige Kehlen. Die werden hier spĂ€testens Mitte Dezember auftauchen, wenn Tanias Kollegen wieder zum lĂžnningspils bei uns einfallen. Bereits zum dritten Mal werden sie dann bei uns zum Biereprobieren gekommen sein. So was hat natĂŒrlich folgen: Eine von Tanias Kolleginnen trank bisher ausschließlich Tuborg Lite — gelbes Wasser, sozusagen. Nun ist sie regelmĂ€ĂŸig im Cardinal zu Gast…

Eine kleine Auswahl unserer zur Zeit vorrĂ€tigen Biere probierte ein Kollege von Tanias Bruder Arne, der sich wegen eines Kurses in Stavanger aufhielt, vor zwei Wochen bei uns. Er hatte von Arne gehört, dass wir selbst brauen und war gespannt, wie selbstgebrautes Bier schmecken wĂŒrde. Bis auf Weihnachtsbier und Lambic schmeckten ihm die ĂŒbrigen elf unterschiedlichen Biere hervorragend. Vermutlich werden sich in Arnes Firma jetzt noch weitere Kollegen fĂŒr Kurse in Stavanger interessieren 😉

Wer weiß — am Ende kommt die „Bierrevolution” doch noch irgendwann nach Deutschland. Passend dazu folgendes Video:

 

2 Kommentare

  1. Hallo ihr Beiden,

    habe den Manufacturbierbraukommerzwerbefilm gesehen und bin ĂŒberzeugt davon, daß es mit Sicherheit einen Markt fĂŒr diese Produkte geben wird. Aber wenn ich Durst habe werde ich nicht anfangen Quasibier in 5-cl-Dosierungen zu schĂŒtten, und ĂŒberhaupt machen ZuckerzusĂ€tze und dergleichen nur Kopping (SchĂ€del). Ich sage, Schuster bleibe bei deinen Leisten.

    Gruß aus K`busch

    Detlef

    • Moin Detlef,

      du hast natĂŒrlich Recht — wenn ich Durst habe, trinke ich anstatt eines Manufaktur- oder selbstgebrauten Bieres mit 10 % Alkohol auch eher Pils, Weizen, oder Kölsch (oder American Pale Ale). Das Problem ist nur, dass es in Deutschland (abgesehen von wenigen Ausnahmen) eben nur solche Biere gibt. Bis vor 2-3 Jahren wĂ€re das fĂŒr mich noch kein ernsthaftes Problem gewesen, heute wĂŒrde mir aber schon was fehlen.

      Zucker im Bier ist nichts Schlimmes, so lange man es nicht ĂŒbertreibt. Zucker dient der Erhöhung des Alkoholgehaltes und wird von der Bierhefe komplett zu Alkohol und CO2 umgewandelt — falls mit Zucker gebraute Biere vermehrt zu Kopfschmerzen fĂŒhren, liegt es vielleicht am i.d.R. höheren Alkoholgehalt dieser Biere.

      So, und jetzt mache ich mir erst mal ein schönes Sonntagnachmittagsweihnachtsbier auf — Nissefar von Haandbryggeriet aus Drammen mit 7 % — Prost!

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