Steuerschock für Obama

Teurer Spaß: Mit der „First Limo” unterwegs in Norwegen

Teurer Spaß: Mit der „First Limo” unterwegs in Norwegen

Präsident Obama wird am 10. Dezember in Oslo erwartet, um den Friedensnobelpreis entgegenzunehmen. Aus diesem Anlass wird er auch seine gepanzerte Präsidentenlimousine im Lande haben, die ihn vom Flughafen Gardermoen in die Stadt bringen soll.

Laut eines Aftenposten-Artikels ist es bisher immer so gewesen, dass sein Auto Kennzeichen des jeweiligen Gastlandes bekommt. Und um das Gastland und dessen Gesetze zu respektieren, sind auch die fälligen Steuern und Gebühren zu bezahlen. Das kann ihn in Norwegen teuer zu stehen kommen: Aftenposten hat ausgerechnet, dass da die nette Summe von 4.000.000 Kronen, umgerechnet ca. 475.000 Euro, zusammenkommen dürfte — auf diese Summe belaufen sich die fälligen Einfuhrgebühren, die sich aus Abgaben für das Gesamtgewicht (8 Tonnen), Motorleistung (450 PS) und CO2-Ausstoß (1080 g/km) zusammensetzt.

Ein kleiner Trost: Sollte sein Fahrer den Wagen hier zu Schrott fahren, kann Obama das Altmetall gleich hier lassen. Er bekäme dann 1.300 Kronen an vrakpant (Verschrottungsprämie) zurück — dieses Pfand ist in den 4 Millionen nämlich ebenfalls enthalten.

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