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	<title>ZBiS &#187; Zeitung</title>
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	<description>Zwei Bremer in Stavanger</description>
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		<title>Willkommen in Absurdistan!</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 15:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Fall liegt Absurdistan in Afrika, genauer gesagt in Zentralafrika. Im Moment stehen zwei Norweger vor Gericht in der Demokratische Republik Kongo – sie sind des Mordes und der Spionage angeklagt. Dies sind natürlich ernste Vergehen, und es droht ihnen die Todesstrafe. In Norwegen wird das Gerichtsverfahren entsprechend aufmerksam verfolgt. Die ganze Geschichte ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Fall liegt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Absurdistan" target="_blank">Absurdistan</a> in Afrika, genauer gesagt in Zentralafrika. Im Moment stehen zwei Norweger vor Gericht in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratische_Republik_Kongo" target="_blank">Demokratische Republik Kongo</a> – sie sind des Mordes und der Spionage angeklagt. Dies sind natürlich ernste Vergehen, und es droht ihnen die Todesstrafe. In Norwegen wird das Gerichtsverfahren entsprechend aufmerksam verfolgt.</p>
<p>Die ganze Geschichte ist äußerst verworren, aber ob sie nun schuldig sind oder nicht, auf jeden Fall ist das gesamte Verfahren eine Farce. Irgendwie möchten sich alle kongolesischen Beteiligten eine goldene Nase verdienen. Von der Witwe des Getöteten bis zu seiner Gewerkschaft fordern inzwischen dutzende Leute Entschädigungen in Millionenhöhe. Als Krönung wurden heute die Forderungen der kongolesischen Regierung verkündet: Weil die Angeklagten Norweger und (angeblich) Mitglieder der königlichen Garde seien, fordert die Demokratische Republik Kongo <a href="http://www.aftenposten.no/nyheter/uriks/article3236820.ece" target="_blank">500 Milliarden Dollar</a> Schadenersatz &#8230;</p>
<p><span style="color: #ffcc00;"><strong><span style="color: #000000;">Update</span></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffcc00;"><span style="color: #000000;">Die kongolesischen Vertreter haben es wohl verpasst, die 500-Milliarden-Dollar-<span style="color: #ffcc00;"><span style="color: #000000;">Forderung </span></span> zeitgerecht bei Gericht einzureichen. Dafür wurde vom Staatsanwalt aber für beide Angeklagten 5x lebenslänglich gefordert (na ja, der eine soll noch 20 Jahre mehr bekommen, aber darauf kommt&#8217;s dann wohl auch nicht mehr an).</span></span></p>
<p><span style="color: #ffcc00;"><strong><span style="color: #000000;">Update</span></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffcc00;"><span style="color: #000000;">Die beiden Norweger sind soeben in allen Punkten schuldig gesprochen worden; sie wurden <a href="http://www.aftenposten.no/nyheter/uriks/article3256730.ece" target="_blank">5x zum Tode verurteilt</a>. Da die Todesstrafe im Kongo seit 2003 nicht mehr vollzogen wurde, bedeutet dies wahrscheinlich eine lebenslange Gefängnisstrafe (ganz sicher sind sie vor der Hinrichtung aber nicht). Lebenslang Knast ist aber auch nicht das Wahre: Die Gefängnisse im Kongo gelten als die <a href="http://www.aftenposten.no/nyheter/uriks/article3258490.ece" target="_blank">schlimmsten in Afrika</a>. Die Verurteilten müssen außerdem 1000 Dollar für die Prozesskosten, sowie 171.000 Dollar (ca. 1 Million Kronen) zivile Entschädigungen zahlen. Das Königreich Norwegen wurde verurteilt, 60 Millionen Dollar (358 Millionen Kronen) Entschädigung an die Demokratische Republik Kongo zu zahlen.</p>
<p>Natürlich wird nun erst einmal Einspruch eingelegt, damit sich die nächsthöhere Instanz mit dem Fall befassen kann.</span></span></p>
<p><span style="color: #ffcc00;"><span style="color: #000000;"> </span></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Deutsche Angler aufgepasst!</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 19:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Angeln]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Touristen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Kolumne &#8222;Gedanken im Wohnwagen&#8221; (Tanker i sommervogna) im Stavanger Aftenbladet wundert sich Arnt Olav Klippenberg über die deutschen Angler: Warum stehen die Deutschen immer? Er schreibt, dass es ja viel Gutes über deutsche Touristen zu sagen gäbe &#8212; kaum jemand sei so von Norwegen begeistert wie die Deutschen. Sie benähmen sich anständig und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Kolumne &#8222;Gedanken im Wohnwagen&#8221; (<em class="norsk" lang="no">Tanker i sommervogna</em>) im Stavanger Aftenbladet wundert sich Arnt Olav Klippenberg über die deutschen Angler: Warum stehen die Deutschen immer?</p>
<p>Er schreibt, dass es ja viel Gutes über deutsche Touristen zu sagen gäbe &mdash; kaum jemand sei so von Norwegen begeistert wie die Deutschen. Sie benähmen sich anständig und kämen Jahr für Jahr. Allerdings hätten sie eine Schwäche: Sie stünden (beim Angeln) im Boot.</p>
<p>Er weist darauf hin, dass man als Norweger ja schon von Kindesbeinen an erzählt bekommt, sich stets im Boot hinzusetzen und nur im Notfall aufzustehen, und niemals steht mehr als eine Person.</p>
<p>Und die Deutschen? Egal, wie klein (und überfüllt) das Anglerboot auch sein mag, immer stehen die Deutschen!</p>
<p>Klippenberg findet die stehenden Deutschen eigentlich zum Lachen, weist aber auch auf die Gefahr hin: Viele Deutsche ertrinken nämlich Jahr für Jahr an Norwegens langer Küste.  </p>
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		<title>Bischöfe</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 18:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stavanger]]></category>
		<category><![CDATA[Bischof]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir bekommen einen neuen Bischof in Stavanger. Der letzte (Ernst Oddvar Baasland) hatte das Handtuch geworfen, als er und seine Frau persönlichen Konkurs anmelden mussten; sie hatten bei Banken und Freunden ca. 30 Millionen Kronen für ihren Sohn geliehen. Der Depp hatte nichts Besseres zu tun, als das gesamte Geld für Spiele und Wetten im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir bekommen einen neuen Bischof in Stavanger. Der letzte (<a href="http://no.wikipedia.org/wiki/Ernst_Oddvar_Baasland" target="blank">Ernst Oddvar Baasland</a>) hatte das Handtuch geworfen, als er und seine Frau <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,573157,00.html"target="blank">persönlichen Konkurs anmelden mussten</a>; sie hatten bei Banken und Freunden ca. 30 Millionen Kronen für ihren Sohn geliehen. Der Depp hatte nichts Besseres zu tun, als das gesamte Geld für Spiele und Wetten im Internet aus dem Fenster zu werfen.</p>
<p>Der neue Bischof wurde nun vom Kirchenminister <a href="http://no.wikipedia.org/wiki/Trond_Giske" target="blank">Trond Giske</a> berufen: Es wird <a href="http://no.wikipedia.org/wiki/Erling_Pettersen" target="blank">Erling Pettersen</a>. Nun würde uns der stavangersche Bischof natürlich nicht die Bohne interessieren, wenn die Geschichte nicht so skandalös wäre.</p>
<p>Es ist nämlich so, dass sämtliche Kirchengremien für einen anderen Kandidaten gestimmt hatten. Nun haben allerdings diese Gremien nur beratende Funktion, und der Minister hat sich darüber hinweggesetzt und den einzigen Kandidaten vorgezogen, der eine liberale Haltung gegenüber homosexuellen Priestern hat. Ob dies nun tatsächlich der ausschlaggebende Grund war, sei dahingestellt; sicher ist auf jeden Fall, dass der Aufschrei der Empörung im konservativ-religiösen Stavanger groß ist. Die Zeitung ist seit Tagen voll von Artikeln und bitterbösen Leserbriefen.</p>
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