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	<title>ZBiS &#187; 200-Meilen-Zone</title>
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	<description>Zwei Bremer in Stavanger</description>
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		<title>Sieben Fußballfelder für jeden Norweger</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 18:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[200-Meilen-Zone]]></category>
		<category><![CDATA[Festlandssockel]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass Norwegen allenfalls wirtschaftlich oder politisch relativ unbedeutend und klein ist, aber keinesfalls geografisch, dem wird wohl jeder zustimmen, der dieses Land schon einmal bereist hat. Von Oslo bis Kirkenes im Nordosten ist es ungefähr genauso weit wie von Oslo bis ans Mittelmeer &#8212; rund 2000 Kilometer. Damit nicht genug &#8212; Norwegen ist gestern um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_234" class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><img src="http://zbis.tarnold.org/blog/wp-content/uploads/2009/04/norwegen-waechst.png" alt="Die neuen norwegischen Hoheitsgebiete außerhalb der 200-Meilen-Zone " title="In pink: &#8222;Neunorwegen&#8221;" width="173" height="250" class="size-full wp-image-234" /><p class="wp-caption-text">In pink: &#8222;Neunorwegen&#8221;</p></div>Dass Norwegen allenfalls wirtschaftlich oder politisch relativ unbedeutend und klein ist, aber keinesfalls geografisch, dem wird wohl jeder zustimmen, der dieses Land schon einmal bereist hat. Von Oslo bis Kirkenes im Nordosten ist es ungefähr genauso weit wie von Oslo bis ans Mittelmeer &mdash; rund 2000 Kilometer.</p>
<p>Damit nicht genug &mdash; Norwegen ist gestern um ein ganzes Stück größer geworden, wenn auch nur unterhalb der Wasseroberfläche. Von der <a href="http://www.un.org/Depts/los/clcs_new/clcs_home.htm" title="CLCS - HOME PAGE" target="_blank">UNO-Festlandsockel-Kommision</a> wurde Norwegen ein Gebiet von der Größe Großbritanniens <a href="http://www.un.org/Depts/los/clcs_new/submissions_files/submission_nor.htm" title="Continental Shelf - submission to the Commission by Norway">zugesprochen</a>, das sich über weite Teile der Arktis erstreckt.</p>
<p>Hintergrund: Normalerweise gilt beispielsweise für die Nutzung von Bodenschätzen im Meeresboden die 200-Meilen-Zone; allen Küstenländern wird automatisch ein Festlandsockel zugesprochen, dessen äußere Grenze maximal 200 Seemeilen vor der Küstenlinie liegt. Manche Länder verfügen aber über einen Kontinentalsockel, der weiter ins Meer reicht. Diese Länder müssen dies anhand wissenschaftlicher Untersuchungen belegen (hier kommen &#8222;wir Geowissenschaftler&#8221; ins Spiel) und bei der Uno einen entsprechenden Antrag stellen. Norwegens <a href="http://www.regjeringen.no/upload/kilde/ud/prm/2006/0374/ddd/pdfv/299461-sokkel.pdf" title="Continental Shelf Submission of Norway in respect of areas in the Arctic Ocean, the Barents Sea and the Norwegian Sea" target="_blank">Antrag aus dem Jahre 2006</a> wurde nun im Großen und Ganzen zugestimmt.</p>
<p>Bei der Bewertung des Antrages kam Norwegen natürlich zu Gute, dass auch das kleine Eiland Jan Mayen sowie Svalbard (Spitzbergen) zum Hoheitsgebiet gezählt werden.</p>
<p>Nun ist Norwegen also um 235.000 Quadratkilometer gewachsen, oder, wie Norwegens Außenminister Jonas Gahr Støre es bei der Pressekonferenz ausdrückte, um &#8222;sieben Fußballfelder für jeden Norweger&#8221;.</p>
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